Erster Beer-Pong- Cup sehr gut angenommen

Bereits kurz nach dem Eröffnen des Nachmittages zeichnete sich ein guter Besuch ab

Der am 13. Oktober erstmalig durchgeführte „Beer- Pong- Cup“ war ein voller Erfolg. Rüdiger Böger, Hauptmann der Altstadtkompanie, hatte zu diesem Contest in die Schützenhalle eingeladen.

höchste Konzentration ist gefragt

Beim „Beer Pong“ kommt es auf den Einsatz aller Sinne an: Das Auge erfasst das Ziel (einen Becher des Gegners am anderen Ende des Spieltisches), und die Hand braucht ein gutes Gefühl, den Ball zu werfen. Das dezente Ploppen, welches dem Ohr signalisiert, dass der Wurf erfolgreich war und der Ball im Zielbecher liegt, wird dem tickenden Geräusch des Aufpralles des Balles auf den Tisch, welches dem aufmerksamen Spieler einen Fehlwurf signalisiert, natürlich vorgezogen. Die weiteren Sinne werden nun beim Gegner beansprucht: Der sichere, gezielte Griff zum „Strafbier“, gefolgt von einer frischen Blume, die in die Nase dringt, bis zur Geschmacksexplosion des detmolder Gebräus auf der Zunge, die dem unterlegenen Mitspieler eindeutig beweisen: „Mist. Der Gegner ist gut!“

32 Teams zu je zwei Spielern traten an diesem denkwürdigen Tag in der Schützenhalle gegeneinander an, um die sicherste Hand auszuspielen. Einige der Teams hatten zu besseren Zuordnung ein individuelles Outfit gewählt, was bei fortschreitendem Turnier bei dem einen oder anderen vielleicht auch nötig war, da die Sehkraft aufgrund zahlreicher Strafbiere etwas eingeschränkt wurde: Erkannte man seinen „Buddy“ dann nicht mehr sofort am Gesicht, wusste man zumindest, wie er aussah – und ein Mönch ist zum Beispiel von einem Mexikaner oder einer Pipi Langstrumpf auch bei angeschlagenem Sehvermögen noch gut zu unterscheiden.

Vorweg ist zu bemerken, dass keiner der männlichen und weiblichen Teilnehmer den Verlust der Muttersprache beklagen musste oder fremde Hilfe beim Verlassen der Arena benötigt hätte: Das Event lief professionell und zivilisiert ab.  😉

So sehen Sieger aus!

An 8 Tischen wurde geworfen, gejubelt, schmerzlich gestöhnt und die Strafen ehrenhaft weginhaliert. Dazu machte DJ Patrick Vergin Stimmung durch mitreißende Musik. Nach „WM- System“ konnten sich nach und nach die erfolgreichsten Teams herauskristalisieren, bis zum Finale nur noch die Teams „Overmeyer“ und „But R Cups“ übrig blieben. Diese zogen zum Endspiel zu ihrer Heldenmusik unter dem Jubel der Zuschauer ans Spielfeld, um dem Endgegner im letzten Kräftemessen des Tages seine Fähigkeiten zu präsentieren.  Nach einer finalen Anstrengung und höchster Konzentration und Körperbeherrschung vermochte sich das Team „But R Cups“ nicht gegen die Gegner „Overmeyer“ durchzusetzen, welche ihre Bälle mit mehr Erfolg in die gegnerischen Becher versenken konnten: Team Overmeyer siegte!

das Sieger- Team

Neben einem Grundstock flüssiger Nahrung für die nächste Party oder für gesellige Winterabende, die von der Brauerei Strate für alle Finalisten gesponsert wurde, bekamen die Sieger des Abends auch eine Medaille und eine Trophäe in Form einer gelaserten Glas-Stele auf einem Sockel. Auf den Erfolg stießen beide erst einmal mit einer kühlen detmolder Granate an – Schließlich bekommt man bei diesem Spiel umso weniger zu trinken, je erfolgreicher man wirft! 😉

IB (Fotos: RB, LN)