Weihnachtsfeier 2017

Am Samstag, dem 09. Dezember, fand das sogenannte „Weihnachtsschießen“ der Altstadtverteidiger statt. Über 45 Teilnehmer fanden sich im Schießstand ein, um nicht nur die allmonatlichen Pokale neu auszuschießen, sondern im Anschluss bei einem netten Essen noch ein wenig die Kameradschaft zu pflegen.

Draußen fiel dicker Schnee und sorgte für Weihnachtsstimmung. Eingeschneit stand die Iburg auf dem Eggerücken und harrte der Kälte. Weit unter ihr, am Rande des Tales, war es im Schießstand jedoch gemütlich warm. Und das lag nicht nur an der Heizung: Bei der menschlichen Heizleistung von 100 bis 120 Watt pro Person kommt da beim Bierchen schon ein mittlerer Heizstrahler zusammen, wenn eine Veranstaltung mit um die  45  Gästen gut besucht ist. Das senkt also die Heizkosten und kommt letztendlich dem Verein zugute!

Bei diesem „gemeinschaftlichen Einheizen“ unterstützte uns nicht nur das heimische Königspaar, sondern es gesellten sich auch die Majestäten aus dem Flecken „Langeland, Erpentrupp und Hohenbreden“ hinzu. Auch der amtierende Kronprinz erschien, nachdem er zum Sondieren zunächst seine Adjutanten vorgeschickt hatte. Das Schießhaus war durch die Vorstandsfrauen hübsch geschmückt worden und es stand jede Menge Gebäck – auch selbstgemachtes – für alle Anwesenden bereit. Zur Begrüßung bekam jeder Gast auch einen hochwertigen Kugleschreiber, der von der Firma „Wieneke Lasergravur“ mit dem Titel „Altstadtkompanie“ versehen war, damit die Kompanie nun auch immer wieder mal im Alltag in Erinnerung gerufen wird. So stand man an der Theke und erzählte Dönekes oder saß an den Tischen, wo man auch gemeinsam „Schocken“ spielte: Ein Würfelspiel ähnlich „Kniffel“, welches für viel Spaß sorgte. Unsere Königin ließ sich zwar nicht zum Glücksspiel mit dem Pöbel ein, genoss aber sichtlich den Abend zwischen ihren Untertanen. Zu bedauern waren lediglich die Raucher, die zum „süchteln“ regelmäßig ins Schneegestöber hinaus mussten und bei ihrer Rückkehr im Gesicht gerne mal wie „Rudi, das Rentier“ aussahen.

Zur Minihaxe mit Rotkohl und Klößen schmeckten später dann auch die 50l Bier, die Getränkemensch Peter Kunkel spendete, so dass sich alle rundherum wohlversorgt fühlten und lange blieben. Auch die Brauerei Strate war am Gelingen nicht unbeteiligt und spendete zur „Auszeichnung besonderer Gäste“ einige ihrer beliebten „Mopsi- Flaschen“, welche schon die Grundlage für den einen oder anderen lustigen Abend boten.

IB