Aufhübschen fürs Fest

Kameraden der 2. und 4. Kompanie einträchtig zusammen: Schützenfest verbindet!

Wie immer, wenn die Zweite den König stellt, muss dem Regenten von uns auch „die Bude aufgehübscht“ werden. Dazu trafen sich am Donnerstag abend vor dem Fest (T= -45h, Eskalationsstufe: 1) um die dreißig wackere Recken verschiedener Einheiten, teils mit Höhenerfahrung, teils mit Flaschenöffner, am neuen Domizil des Königs, um ihm ein paar würdige Verzierungen ans Gemäuer zu tackern. Da „König Giaco“ in der vergangenen Saison, wie oben bereits angedeutet, umgezogen war, mussten zunächst einmal geeignete Festpunkte gefunden und auch erreicht werden, wobei natürlich jeder seine eigenen Vorstellungen hatte. Aber für solche Findungsprozesse gibt es ja das süffige Gerstengebräu aus Detmold, damit die Zungen beim Diskutieren nicht trocken werden.

sichtlich stolz: König Christian Giacomin und seine Königin Anna

Nachdem einige Meter Wimpelketten aufgehängt, der Windfang des Hauses zünftig begrünt und das kleine Festzelt zusammengebaut war, gab es noch eine ordentliche Stärkung: Damit man das Bier nicht trocken runterwürgen musste, fröhnte man in guter Tradition der Zubereitung von proteinhaltigen Lebensmitteln über fossilen Brennstoffen (oder schlicht: Wurst auf Glut). Dabei übergab man auch den zusammengesetzten Adler des Königschießens an den Regenten Christian Giacomin, um in Ehren zu halten und dass er ihn an würdiger Stelle installiere, damit auch die Passanten sehen konnten, wer in diesem Jahr beim Schützenfest „der Babo“ ist.

Bevor man also den arbeitsamen Teil der „Aktion König behübschen“ beenden konnte, musste natürlich eben dieser wiederbelebte Adler an die Fassade des „Castello Giaco“ angebracht werden. Um Spitzbuben keine Chance zu geben, sollte der Horst des Greifs entsprechend weit oben am Gibel gebaut werden. Was bot sich da besser an als eines der beiden Fenster im Obergeschoss?

Castello Giaco, Home of the Doppelkönig

Aber wie gerade geschrieben: Es sind ZWEI Fenster. Also wurde der Vorgänger des Raubvogels gleich neben seinen aktuellen Kollegen aufgehängt. Was für ein Anblick, wie die beiden Holzvögel, die mit den Löchern im Gefieder ein wenig aussahen, als wären sie in der Mausa, so einträchtig nebeneinander majestätisch auf uns „Fußvolk“ herunterblickten! Bei der Gelegenheit möchte der Verfasser den amtierenden König fürs kommende Königschießen vorsorglich darauf hinweisen, dass „Castello Giaco“ nur zwei, nicht drei Giebelfenster besitzt … 😉

Zufrieden mit dem Ergebnis der Mühe verbrachten die Anwesenden noch ein paar gemütliche Stunden im Lustgarten hinter dem Castello, bis die Sonne verschwunden war.

Das Schützenfest kann kommen!